Dominik und Daniel Rubin




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IDM-Finale Hockenheim: 28.-30.09.2018

Die Brüder Daniel und Dominik Rubin aus Schwanau-Nonnenweier krönten beim Motorradfinale in Hockenheim ihre guten Saisonleistungen mit einem Platz auf dem Podium. Die zwei Brüder begannen ihre Motorradkarriere im Jahr 2014 im Yamaha-Cup und stiegen dann 2017 in die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) auf und haben sich in dieser Saison in der Spitze etabliert. Vor dem Finale in Hockenheim lag Daniel Rubin nur noch zwölf Zähler hinter Max Enderlein (Hohenstein-Ernstthal) in der Supersport 600-Klasse zurück und fuhr mit Titelchancen zum Finale nach Hockenheim. Bei der letzten Veranstaltung Anfang September auf der Grand Prix-Rennstrecke im niederländischen Assen wurde Daniel Rubin in beiden Rennen hinter dem Gastfahrer Glenn van Straalen (NL) zweimal Zweiter und gewann erstmals die IDM-Wertung. Daniel machte 50 Punkte auf Spitzenreiter Enderlein gut, der sich im Training bei einem Sturz das Schlüsselbein gebrochen hatte und am Rennen nicht teilnehmen konnte. Der 3,692 km lange Hockenheimring ist das Heimrennen für die Rubin-Brüder, die auf einer Yamaha-YZF-R6 im eigenen Rubin-Racing Team starten. Daniel Rubin ist mit 20 Jahren der jüngere Bruder, er war im Training als Dritter nur 0,1 Sekunden langsamer als Ex-Meister Kevin Wahr (Nagold/Yamaha) und ging aus der ersten Startreihe in das erste Rennen am Sonntag über 15 Runden mit einer Gesamtdistanz von 55,38 km. Der 21-jährige Dominik war mit 0,412 Sekunden Sechster und startete aus der zweiten Reihe. Daniel hatte einen guten Start und lag in Führung, doch gleich in der 2. Runde rutschte ihm in der ersten Kurve nach der Zielgerade das Vorderrad weg. Durch den Sturz waren damit auch die Meisterschaftsträume begraben. Er konnte weiterfahren und belegte am Ende den 22. Platz, in der IDM-Wertung reichte es noch für den 13. Rang und drei Meisterschaftspunkte. Danach fuhr sein Bruder Dominik das Rennen seines Lebens und feierte mit nur 0,163 Sekunden Vorsprung vor Patrick Hobelsberger seinen ersten IDM-Sieg. Nach dem Rennen freute sich Dominik Rubin: „Der Start war nicht so gut, dann sind vor mir zuerst mein Bruder und dann Kevin Wahr sowie Marc Buchner gestürzt und auf einmal war ich Erster. Es war nicht einfach, die Gegner waren in meinem Nacken. Die letzten zwei Runden habe ich dann Vollgas gegeben und es hat für den Sieg gereicht. Ich freue mich riesig, danke an das ganze Team und unsere Fans. Es ist richtig geil hier beim Heimrennen in Hockenheim zu gewinnen.“ Im zweiten Lauf feierte Kevin Wahr einen Start-Ziel-Sieg vor dem Niederländer Sander Kroeze und Daniel Rubin, der nur 1,171 Sekunden Rückstand auf den Sieger hatte. Nun stürzte im zweiten Rennen sein Bruder Dominik, der aber auch weiterfahren konnte und den 16. Platz belegte, in der IDM-Wertung reichte es noch zum 12. Rang und vier Punkte. Auch Daniel Rubin freute sich: „Im ersten Lauf hatte ich einen Hammerstart und fuhr eine hammerharte erste Runde, leider rutschte mir dann in der zweiten Runde das Vorderrad nach der Zielgeraden weg und ich stürzte. Ich hatte zu viel gewollt, wir waren nah am Titel dran, wir haben die Saison mit einem dritten Platz und dem Vizetitel gut beendet. Einen großen Dank an das ganze Team, die Helfer und Sponsoren.“ Nach 12 Rennen in der IDM-Supersport 600-Klasse holte sich Max Enderlein (Hohenstein-Ernstthal) mit 194 Punkten den ersten Meistertitel vor Daniel Rubin mit 174 Zählern. Sein Bruder Dominik Rubin verbesserte sich mit seinem ersten IDM-Sieg mit 130 Punkten auf den sechsten Gesamtrang.


IDM Assen 07.-09. September 2018

Doppel-Sieg für Daniel in Assen!! - Volle Punktzahl und gute Chancen im Titelkampf!

Zu Anfang des Wochenendes war die Dominanz von Daniel noch nicht so deutlich zu sehen. Im Vergleich zu mir fuhr er jedoch schon ein solides Quali und ging als 3. der IDM-Fahrer an den Start. Ich stürzte im Quali in der Anfagsphase und so reichte meine Rundenzeit nur für Startplatz 8.

In beiden Rennen bildetete sich in der Anfangsphase eine große Kampfgruppe, die von Platz 1 bis Platz 10 reichte. In der Gruppe wurde Rad an Rad gefahren und es gab spektakuläre Überholmanöwer und Berührungen ohne Ende.

Während ich gegen die Konkurrenz um gute Platzierungen kämpfte und am Ende ein 6. und 5. Platz rauskam, nutze Dani seine Gelegenheit und holte zwei perfekte und souveräne Siege!

 

Nach diesem erfolgreichen Wochenende hat Daniel den Titelkampf aufrecht erhalten und reist mit nur 12 Punkten Rückstand auf den Meisterschaftsführenden, zum großen Finale an den Hockenheimring!

 

 

Lausitzring 24.-26. August 2018

Am vergangenen Wochenende stand der vierte Lauf der Saison an. Nach schwierigem Beginn, lief auch das Quali überhaupt nicht nach Plan: Startplatz 9 und 10...

In den Rennen konnte es also nur besser werden. Und das war auch unser Ziel: Einen guten Start und dann möglichst weit nach vorne fahren.

Für Dani ging der Plan im ersten Rennen auf und er konnte bis zum Schluss um Platz drei kämpfen und brachte letztendlich einen guten vierten Platz ins Ziel. Ich wurde in der ersten Kurve nach dem Start leider nach außen gedrückt und musste mich von Platz 11 wieder nach vorne kämpfen. Da ich dann einen großen Rückstand auf die Kampfgruppe um Platz drei hatte, versuchte ich noch das Beste rauszuholen. Ich konnte die Lücke über die Renndistanz fast schließen, am Ende ging mir jedoch die Zeit aus und es reichte nur für Platz sieben.

 

Der zweite Lauf startete für uns beide deutlich besser, durch den schlechten Startplatz haben sich die ersten drei aber wieder vom Rest absetzen können. In den ersten Runden gab es viele spannende Zweikämpfe. Ich setzte mich durch und konnte bis kurz vor Schluss Platz vier halten und holte auch bis auf 0,7 Sekunden auf Platz drei auf. Am Ende ging es leider nicht nach vorne, sondern nochmal ein Platz nach hinten. Rennen 2 endete für mich also mit Platz 5 und Dani belegte den sechsten Platz.

 

In der Meisterschaft sind wir nach wie vor auf den Plätzen drei (Dani) und sechs (Domi).

 

IDM Schleiz 27.-29. Juli 2018

Motorradrennen auf den spektakulären Landstraßen des Schleizer Dreieck zu fahren, ist etwas ganz besonderes und in jeglicher Hinsicht mit keinem anderen (IDM-) Rennen zu vergleichen!

Am Wochenende war es endlich wieder soweit und wir durften vor vollen Tribünen, gefüllt mit tollen Menschen und leidenschaftlichen Rennsportfans, auf der spektakulärsten und tollsten "Rennstrecke" der Saison an den Sart gehn und den zahlreichen Zuschauern eine gute Show liefern.

Natürlich waren wir hier besonders motiviert und nicht nur auf dem Thermometer ging es heiß her! In den Trainings und auch Qualis kündigte sich schon ein spannendes Rennwochenende an, denn die Top-Ten trennten immer nur wenige Zehntel Sekunden voneinander...und wir waren mitendrin: Daniel konnte sich im Quali beweisen und fuhr den dritten Startplatz ein. Mir fehlten nur 0,3 Sekunden auf Danis Quali-Zeit, was letztendlich aber Startplatz 6 bedeutete.

Schon im ersten Rennen am Sonntagmorgen boten wir den Zuschauern spannende Zweikämpfe. Dani erwischte einen guten Start und fuhr einen soliden zweiten Platz, mit nur 0,2 Sekunden Rückstand auf den Sieger, ein. Knapp hinter den ersten zwei, kämpfte ich mit zwei Konkurrenten, um den letzten Platz auf dem Podium. Nach einigen Zweikämpfen und Überholmanövern musste ich mich mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Dies wollte ich so nicht stehen lassen...mein klares Ziel war, im zweiten Lauf voll an der Spitzengruppe dran zu bleiben: Nach dem Start konnten sich die ersten fünf Fahrer relativ schnell vom Rest des Feldes absetzen. Und Dani und ich mittendrin. Wir boten den Zuschauern ein spannendes Rennen, mit ettlichen Zweikämpfen und spektakulären Szenen...fünf Racer das ganze Rennen Rad an Rad. Am Ende reichte es wieder nur ganz knapp (0,2 Sekunden Rückstand) nicht für das Podium. Das erste Mal in dieser Saison hatte ich jedoch die Nase ganz knapp vor meinem Bruder Daniel, der direkt hinter mir Platz fünf belegte.

Wieder ein großer Schritt nach vorne und auch die Meisterschaft kann sich mit Platz 3 (Dani) und Platz 6 (Domi) sehen lassen!

(Verfasst von Dominik Rubin)

IDM Zolder 06.-08. Juli 2018

Nach einer 10-wöchigen Rennpause hatten wir am vergangen Wochenende endlich unser nächstes IDM-Rennen.

Nach einem hart umkämpften Quali startete Daniel von Platz drei und ich von Platz fünf in die beiden Rennen. Genau so hart umkämpft wie das Quali, war auch das erste Rennen am Samstagnachmittag. Wir konnten uns in einer Sechser-Gruppe deutlich vom Rest des Feldes absetzen. Durch einige Zweikämpfe enstand eine kleine Lücke zwischen den ersten drei und den drei folgenden Fahrern. Am Ende sicherte sich Daniel, mit nur einer Sekunde Rückstand zur Spitze, den dritten Platz und damit sein erstes Podium in der Supersport IDM !!

Ich setzte mich in der Verfolgergruppe durch und fuhr einen soliden vierten Platz ein.

Im zweiten Rennen, welches am Sonntag stattfand, gelang uns beiden nicht der beste Start. Daniel kämpfte sich jedoch schnell auf Platz drei vor und konnte den Speed der Führungsgruppe wieder gut mitgehen. Ich hatte wieder einiges im Kampf um Platz fünf zu tun, um ein gutes Ergebnis einzufahren. Zwei Runden vor Schluss hatte ich leider technische Probleme am Motorrad und musste einmal durchs Kiesbett. Trotz der technischen Probleme, die sich komplett durch die letzten zwei Runden hindurchzogen, habe ich noch einen versöhnlichen siebten Platz ins Ziel gebracht und Punkte für die Meisterschaft mitgenommen.

Daniel kämpfte bis zum Schluss um eine erneute Podiumsplatzierung, die ihm jedoch, durch einen kleinen Fehler in der letzten Runde, verwehrt blieb. Im Ziel fehlten ihm lediglich 0,4 Sekunden auf den Sieger, was aber trotzdem "nur" den vierten Platz für Dani bedeutete, aber die hohe Leistungsdichte und Spannung dieser hart umkämpften Klasse aufzeigt!

In der Meisterschaft belegen wir derzeit die Plätze vier (Daniel) und sieben (Dominik).

(verfasst von Dominik Rubin)

IDM Oschersleben 27.-29. April 2018

Das erste IDM-Rennen der Saison 2018 in Oschersleben lief im Großen und Ganzen gut für uns.

Nach einem soliden Quali starteten wir von Platz vier (Daniel) und Platz sechs (Dominik) in die beiden Rennen.

Nach einigen spannenden Zweikämpfen gegen die Mitstreiter wurde Dani am Ende fünfter und ich direkt hinter ihm sechster (Rennen 1).

Im zweiten Rennen kämpfte ich bis kurz vor Schluss hart um den vierten Platz und fuhr meine Bestzeit von 1:29,1 min!

Dann musste ich auf Grund eines minimalen Frühstarts eine harte Strafe in Kauf nehmen und wurde am Ende nur 13.

Daniel fuhr erneut einen soliden fünften Platz ins Ziel.         #74 Daniel Rubin                                                                           (Verfasst von Dominik Rubin)

 

Spanien Winter 17/18

Der erste wichtige Schritt zur Saisonvorbereitung ist für uns das Wintertraining in Spanien. Dort haben wir dieses Jahr bei sehr schönem Wetter auf den Rennstrecken Cartagena und Valencia ein paar erlebnisreiche Tage verbracht und nach vier Jahren auf Dunlop-Reifen, das erste mal Pirelli-Reifen getestet. Das Training war insgesamt erfolgreich und wir hatten Spaß beim Fahren, was nun mal das Wichtigste und auch Voraussetzung für den Erfolg ist! Wir blicken motiviert auf die neue Saison...

Saison 2017

Nach drei lehrreichen Jahren, in denen wir im Yamaha R6-Dunlop-Cup viele Erfahrungen gesammelt haben und unsere Leistung stetig steigern konnten, haben wir uns 2017 dazu entschieden, den nächsten Schritt zu wagen und in der Supersport 600 IDM (Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft) an den Start zu gehen. Die Saison 2017 war sehr ereignisreich und wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln. Gemeinsam mit so starken Fahrern, wie z.B. Thomas Gradinger, der 2018 in der Supersport WM fahren wird, an den Start gegangen zu sein und oft nur eine Sekunde pro Runde auf ihn verloren zu haben, macht uns für die Saison 2018 sehr zuversichtlich. Entscheidend für die Saison 2018 wird sein, dass wir noch an der letzten Sekunde feilen, die uns zu den absoluten Top-Rundenzeiten fehlen, direkt vom Start weg vorne dabei sind und ein konstantes Rennen fahren und natürlich ohne Stürze durch die Saison kommen, um möglichst viele Meisterschaftspunkte mitzunehmen und das vorhandene Budget so gut wie möglich zu schonen!